Kategorie: Veranstaltungen

  • BIM und Nachhaltigkeit – Zirkuläres Bauen

    BIM und Nachhaltigkeit – Zirkuläres Bauen

    Foto: Simon Adenauer

    Wie lässt sich durch Building Information Modeling (BIM) mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen erzielen? – Dieser Frage ging der BIM Cluster NRW e.V. in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen am 26. Oktober im „Wacom Experience Center Düsseldorf“ nach.

    Das Themenpaar „Building Information Modeling“ und Nachhaltigkeit sei „von hoher Aktualität, ja Dringlichkeit“, erklärte der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, in seiner Begrüßung. Mit Bezug auf die weltweiten Rekordtemperaturen und sich mehrende Extremwetterereignisse betonte er die Bedeutung einer „Bauwende“, wozu eine neue Wertschätzung des Gebäudebestandes zähle. Dazu werde die digitale gestützte Planung künftig erheblich beitragen können.

    Die Vorsitzende des BIM-Cluster NRW, Prof. Beate Wiemann, mahnte, dass „ohne enge Zusammenarbeit in der gesamten Wertschöp-fungskette Bau keine Verkehrswende, keine Transformation von Industrie und Wirtschaft und auch keine Energiewende“ stattfinden könne. Das gemeinsame Arbeiten in einem digitalen Modell verpflichte alle Baubeteiligten zu einer engen Kooperation.

    Auch die nordrhein-westfälische Landesregierung arbeitet daran, „BIM und nachhaltiges Bauen auf die Straße zu bekommen“. So formulierte es die Abteilungsleiterin für den Themenbereich „Bauen“ im Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Diane Jägers. Die Landesregierung habe bereits eine Handlungsempfehlung für Kommunen zur BIM-Implementierung herausgegeben; ein zweiter Leitfaden solle in Kürze folgen.

    Um Bewusstsein für nachhaltiges Bauen zu schaffen, setze das Land NRW auf die Vorbildrolle des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen. Der BLB NRW habe sich komittet, ab einem Bauvolumen von 15 Mio. Euro mit BIM zu planen. Zusätzlich wolle die Landesregierung ein Bewertungssystem für „Nachhaltiges Bauen“ implementieren, kündigte Diane Jägers an. Man respektiere jedoch die kommunale Selbstverwaltung und würde die Kommunen durch Überzeugungsarbeit zum Handeln motivivieren wollen.

    Als zweite Referentin des Abends stellte Nora-Sophie Griefahn das „Cradle to Cradle“-Prinzip vor. Im Hinblick auf das immer gravierender werdende Müllproblem warb Griefahn für einen neuen Ansatz: „Definieren, statt verbieten!“. Statt die Verwendung gesundheitsgefährdender Materialien zu untersagen, solle man besser die Anforderungen an ein Material klarer definiert werden, um bedenkenlose Ressourcen einzusetzen. Das Prinzip „Cradle-to-Cradle“ verstand Nora-Sophie Griefahn, die geschäftsführende Vorständin der gleichnamigen NGO ist, als „Definieren von Nutzungsszenarien“ und „Schließen von Materialkreisläu-fen“. Um Roh- oder Werkstoffe systematisch einem Recycling zuzuführen, könnten Materialpässe helfen. Mithilfe des Building Information Modeling könne so beispielsweise im digitalen Zwilling nachverfolgt werden, wo ein bestimmtes Material eingesetzt wurde, und dieses bei einem Abriss gezielt wiederverwendet werden. Als Best-Practice-Beispiele nannte Griefahn unter anderem „The Cradle“ von HPP Architekten, das derzeit im Düsseldorfer Medienhafen entsteht, und das neue Venloer Rathaus (Kraaijvanger Architects). Nora-Sophie Griefahn betonte, dass insbesondere der öffentliche Bau einen großen Hebel und eine Vorbildfunktion darstellen würde.

    Dass zu einem solchen Nutzen der BIM-Methodik eine umfassende digitale Bauwerksdokumentation notwendig sei, machte Professorin Anica Meins-Becker von der Bergischen Universität Wuppertal in ihrem Vortrag deutlich. Prof. Meins-Becker, die auch das BIM-Institut der BU Wuppertal leitet, arbeitete anschaulich die Bedeutung von digitalen Zwillingen heraus, wenn es darum geht, nachhaltiger zu planen und zu bauen. Das System müsse Informationen zu allen im Bau verwendeten Materialien abrufbar machen. Dazu stellte Anica Meins-Becker das Forschungsvorhaben „Experimentierlab DigiBaudok“ vor. Betrachtet werden soll hier unter anderem die Praktikabilität eines „digitalen Supply-Chain-Zwillings“, in dem bereits vor Bauwerkserstellung sämtliche Daten über ein Material gespeichert werden. Des Weiteren stelle Meins-Becker den möglichen Aufbau einer Datenstruktur vor und erläuterte, wie diese mithilfe von BIM in die Planung einbezogen werden kann.

    In der abschließenden Diskussionsrunde mit dem Moderator des Abends, Christof Rose (AKNW-Abteilungsleiter „Kommunikation“) zeigten sich die Referentinnen einig, dass der Bausektor im Hinblick auf Nachhaltigkeitsziele auf neue Möglichkeiten wie „Cradle-to-Cradle“ setzen müsse. Das Building Information Modeling könne bei der Umsetzung ein wichtiges Instrument darstellen. Die Thesen und Aussagen der Vorträge konnten im abschließenden Austausch im Wacom Experience Center weiter vertieft und diskutiert werden.

  • BIM-auf der Baustelle – Rundgang des BIM-Clusters NRW

    BIM-auf der Baustelle – Rundgang des BIM-Clusters NRW

    Foto: Simon Adenauer

    „Was schulden die Architektinnen und Architekten als Grundleistung bezogen auf BIM? All das, was sie für die Planung brauchen, um ein Bauwerk errichten zu können!“ Mit diesen Worten begrüßte Matthias Pfeifer, Vorsitzender des BIM Cluster NRW, sechzig Teilnehmende zu einer Exkursionsveranstaltung, die in der Architektenkammer NRW startete. Pfeifer, der Senior Partner bei RKW Architektur + in Düsseldorf und Vorstandsmitglied der Architektenkammer NRW ist, stellte zunächst einige Grundprinzipien für das Planen und Bauen von RKW+ vor.

    Nach dem gemeinsamen Transfer zur Baustelle des Projektes „Le Coeur“ im Herzen der Landeshauptstadt Düsseldorf wurden die Teilnehmer*innen durch die Baustelle geführt. Das Gebäude an der Königsallee, das von Pickard Chilton entworfen wurde und von RKW umgesetzt wird, soll über neun oberirdische und fünf unterirdische Geschosse verfügen. Ein wichtiger Aspekt der Neuentwicklung des Grundstücks ist eine möglichst nachhaltige Bauweise: Über 50 Prozent des Altbaubestandes wurden erhalten, 77 Tonnen wiederverwendbares Plattenmaterial konnten genutzt werden.

    Das Objekt wurde mit DGNB-Platin zertifiziert, wie Daniel Blumberg, Projektleiter der Hines Immobilien GmbH, die die Umsetzung betreut, während der Führung erläuterte. Die Naturstein-Fassade des Altbaus wurde beinahe vollständig rückgebaut, konnte weiterverkauft und damit dem Kreislauf wieder zugeführt werden.

    „BIM soll dabei helfen, die Bau- und Planungsprozesse besser aufeinander abzustimmen“, erklärte Daniel Blumberg. „Auf den Baustellen stehen wir allerdings erst am Anfang dieses Prozesses. Wir tasten uns heran und lernen sehr viel dabei.“

    Zur Frage des Einsatzes von BIM auf der Baustelle forscht Benedikt Faltin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen an der Ruhr-Universität Bochum. „Man muss die analogen Prozesse auf der Baustelle mit der digitalen Planung in den Büros synchronisieren“, führte Benedikt Faltin bei einem abschließenden Vortrag in der Architektenkammer NRW aus. Er stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Treffens des BIM Cluster NRW einige konkrete Anwendungsfälle, bevor es in der Abschlussdiskussion um persönliche Eindrücke und Erfahrungen sowie einen Blick in die BIM-Zukunft ging.

    Beim anschließenden Get-Together konnten offene Fragen mit Matthias Pfeifer und Benedikt Faltin diskutiert werden. Bei Snacks und Getränken konnte das Netzwerk „BIM Cluster NRW“ weiter ausgebaut werden.

  • Sommerveranstaltung des BIM Cluster

    Im Rahmen der diesjährigen Sommerveranstaltung des BIM Cluster NRW e.V., die unter dem Motto „Von der Projektidee bis zum Betrieb, die BIM Methode aus der Sicht der Projektentwicklung und des Gebäudebetriebs“ steht, wollen wir alle Interessierten in lockerer Umgebung an einer herausragenden Location zusammenbringen.

    Über spannende Fachvorträge und eine anschließende Podiumsdiskussion möchten wir uns dem Thema nähern und den Abend in geselliger Runde bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss ausklingen lassen.

    Die Veranstaltung findet statt

    am Donnerstag, den 29. August 2024

    in der Zeit von 16:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr

    (inkl. Einlass sowie Netzwerkausklang mit Imbiss)

    im WDL Luftschiffhangar | Lilienthalstraße 8 | 45470 Mülheim an der Ruhr.

    Programm:

    17.00 Uhr                       Begrüßung

    Matthias Pfeifer, Vorsitzender des BIM Cluster NRW e.V.

    17.10 Uhr                       „Ein neues Zuhause für Theo, Luftschiffhalle als Veranstaltungsort in Holzbauweise“

    Tobias Wiesenkämper, Ripkens Wiesenkämper Beratende Ingenieure PartGmbB         

    17.30 Uhr                       „BIM-Anwendung in der Projektentwicklung“

    Christoph Röhr, Real Estate Management Assistance GmbH

    17.50 Uhr                       „BIM im Gebäudebetrieb“

    18.10 Uhr                       Podiumsdiskussion mit den Referenten und Matthias Pfeifer unter der Moderation von Markus Kramer

    ca. 18:45 Uhr                 Imbiss und Networking

    Die gebührenfreie Veranstaltung wird von der Ingenieurkammer-Bau NRW und der Architektenkammer NRW mit einem Fortbildungspunkt anerkannt.

    Eine Anmeldung ist erforderlich unter:

    https://ikbaunrw.de/kammer/veranstaltungen/seminare/info.php?nr=70911

    VERANSTALTER

    BIM Cluster NRW e .V.

    Ingenieurkammer-Bau NRW

    Wir freuen uns auf Sie!

  • Treffen der nationalen BIM-Cluster in Berlin

    Treffen der nationalen BIM-Cluster in Berlin

    Die nationalen BIM-Cluster engagieren sich als uneigennützige Know-How Träger und Experten, um für die BIM-Methodik zu begeistern sowie Building Information Modelling weiter zu verbreiten. Seit einigen Jahren finden regelmäßig Treffen der Cluster-Sprecher statt, um sich untereinander auszutauschen und gemeinsame, Cluster übergreifende Aktivitäten zu verstärken.

    Das jüngste Sprecher-Treffen am 27. und 28. Januar 2022 in Berlin hatte vor allem zum Ziel, den für die Digitalisierung des Bauens zuständigen Ministerien, branchennahen Verbänden, sowie allen Beteiligten der Wertschöpfungskette, die Leistungsfähigkeit und Schlagkraft der bundesdeutschen BIM-Cluster aufzuzeigen. Durch einen wechselseitigen Dialog zwischen Bundesebene und Basis gelinge es, eine gemeinsame Kommunikations- und Austauschebene zu schaffen, um den Wissenstransfer in alle Richtungen zu optimieren. Einerseits müsse gemeinsam Aufmerksamkeit und Begeisterung geschaffen werden. Andererseits sollten einheitliche Definitionen für die BIM-Methodik etabliert werden. Unter Berücksichtigung gemeinsamer Interessen aller an der Wertschöpfungskette Bau Beteiligten müssen auch Prozesse zur Standardisierung erneuert und damit eine Vereinfachung, Beschleunigung und Nachhaltigkeit erreicht werden.

    An beiden Veranstaltungstagen durften die Cluster-Sprecher wichtige Gäste aus den relevanten Ministerien sowie Mitglieder des Bundestages in der Würth-Repräsentanz in Berlin-Schwanenwerder begrüßen. Dabei wurden u. a. Themen wie Datenschutz, -sicherheit und -integrität, das Erlangen von BIM-Kompetenzen durch Aus- und Weiterbildung, die Honorierung von BIM-Leistungen sowie die Notwendigkeit einer Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren besprochen. Der Einsatz der BIM-Methode habe nicht nur eine Visualisierung des Bauvorhabens zum Ziel, sondern klar und deutlich auch die Einsparung von Kosten und Zeit im gesamten Lebenszyklus, eine Mängelbeseitigung vor dem eigentlichen Bau, die Verbesserung und Vereinfachung von Prozessen, das Zusammenbringen von Informationen sowie eine transparente Kommunikation. Mit der BIM-Methode werden Beiträge zu Wettbewerbsfähigkeit, Klimawende und Nachhaltigkeit geleistet. Alle Beteiligten signalisierten die Bereitschaft zu einer engen Zusammenarbeit und luden die nationalen Sprecher zum weiteren Austausch ein.

    Um in Zukunft gezielter Gespräche führen zu können, haben sich die bundesdeutschen Cluster darauf geeinigt, eine einheitliche Vertretung nach außen zu bestimmen. Diese sollen weiterhin den direkten Weg zu BIM Deutschland, den Ministerien und Abgeordneten sowie zu den Verbänden und allen anderen aus der Wertschöpfungskette Bau aufrechterhalten und intensivieren.

    Die anwesenden Clustersprecher, bestätigten einstimmig folgende Personen: Wilhelmina Katzschmann (BIM-Cluster Rheinland-Pfalz), Stefan Becker (BIM-Cluster Hessen e.V.) sowie Dr. Volker Krieger.

    Die bundesdeutschen BIM-Cluster stehen somit als Ansprechpartner und Multiplikatoren zur Verfügung und können als Schnittstelle im Prozess von allen Beteiligten genutzt werden.

  • Austausch mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW im Rahmen der virtuellen Mitgliederversammlung 2021

    Austausch mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW im Rahmen der virtuellen Mitgliederversammlung 2021

    Zumindest in Teil-Präsenz im Haus der Architekten (v.u.n.o.: Vorsitzende Prof. Beate Wiemann, Stv. Martin Müller, Stv. Markus Kramer, Prof. Dr.-Ing. Anica Meins-Becker, Simon Adenauer, Niklas Möring, Gordon Eickhoff, Christoph Heemann)

    Im Rahmen der diesjährigen pandemiebedingt virtuellen Mitgliederversammlung des BIM-Cluster-NRW e.V. am 29. November warfen Vorstand und Wissenschaftlicher Beirat des nordrhein-westfälischen BIM-Clusters einen Blick zurück auf die Aktivitäten des Netzwerks im Jahr 2021. Die Mitgliederversammlung wurde aus dem Haus der Architekten in Düsseldorf übertragen und zeigte erneut, dass der Austausch und die Netzwerkarbeit zum Digitalen Planen und Bauen auch über digitale Plattformen gut funktioniert.

    Austausch mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW)

    So informierten Heike Blohm-Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Baumanagement und Justizvollzug beim BLB NRW sowie Anke Hartmann vom BLB Dortmund die Mitglieder über Chancen, Herausforderungen und Umsetzung von „BIM beim BLB NRW“ und diskutierten anhand von Praxisbeispielen mit den Cluster-Mitgliedern. Das Bekenntnis zu Open-BIM wurde dabei sehr positiv hervorgehoben, gerade den großen Öffentlichen Auftraggebern komme eine besondere Vorbildfunktion zu, so die Vorsitzende des BIM-Cluster-NRW, Prof. Beate Wiemann.

    Zahlreiche Clusteraktivitäten trotz Corona

    Der stellvertretende Vorsitzende Martin Müller konnte über zahlreiche Aktivitäten des Vorstands und des Clusters berichten, die zwar größtenteils unter erschwerten Pandemiebedingungen hybrid oder rein virtuell stattfanden, trotzdem aber viele Mitglieder und Interessierte erreichen konnten.

    So informierten sich beispielsweise über 100 Teilnehmer und Gäste des BIM-Cluster-NRW e.V. am 12. April 2021 über das deutschlandweit erste Wohnhaus, das mit BIM geplant und im 3D-Betondruckverfahren in Beckum (NRW) realisiert wurde. Architekt Waldemar Korte von Mense-Korte ingenieure+architekten und Dr. Thomas Wilk vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) stellten das Vorhaben vor und diskutierten im Rahmen der virtuellen Veranstaltung über die Umsetzung dieses innovativen und vom MHKBG geförderten Projekts.

    Zum ausführlichen Bericht siehe https://www.bim-cluster-nrw.de/wp-content/uploads/2021/04/dab-nrw_05_2021_s5.pdf.

    Abstimmung gemeinsamer Grundsatzpositionen

    Der stellvertretende Vorsitzende Markus Kramer berichtet ausführlich über die Initiative des BIM-Cluster-NRW, gemeinsame Grundsatzpositionen mit den weiteren BIM-Länderclustern in Deutschland abzustimmen. Das Cluster spiegelt die gesamte Wertschöpfungskette Bau wider und versucht, die gemeinsamen Interessen zusammenzuführen und gegenüber Bundes- und Landespolitik zu forcieren.

    Geleitet war die Arbeit von der Frage: Was muss passieren, um BIM flächendeckend zu implementieren? Dazu tagten am 5. Juli 2021 die Sprecher der bundesweiten BIM-Cluster in Mainz und auf Einladung des NRW-Clusters am 5. Oktober 2021 in Düsseldorf. Neben Herrn Kramer vertrat auch der Schatzmeister des Clusters, Eduard Dischke, den nordrhein-westfälischen Vorstand. Das Papier wurde am 18. November vorgestellt und wird nun bundesweit bekannt gemacht werden.

    Arbeit des Wissenschaftlichen Beirats

    Prof. Dr.-Ing. Anica Meins-Becker warf als Sprecherin des Wissenschaftlichen Beirats des BIM-Cluster-NRW über die Arbeit des Beirats, der sich am 12. März 2021 konstituiert hat und dem die Vertreter aus Bildung und Forschung des Mitgliederkreises angehören. Der Beirat tauscht sich regelmäßig über die laufende Arbeit im Cluster und in Wissenschaft und Forschung aus, zuletzt hat im Sommer eine Veranstaltung unter dem Dach des BIM-Cluster-NRW mit über 100 Teilnehmern zum Thema „Green BIM“ stattgefunden und ist auf sehr positive Resonanz gestoßen. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es unter https://www.bim-cluster-nrw.de/green-bim-neues-aus-wissenschaft-und-forschung/

    Weitere Vortragsreihen sind geplant, gerne werden auch Impulse aus dem Kreis der Mitglieder aufgenommen und eine Intensivierung des Wissenstransfers angestrebt.

    Zukünftige Vereinsarbeit

    In der Hoffnung, dass im Jahr 2022 auch Präsenzveranstaltungen wieder möglich sein werden berichtete das Vorstandsmitglied Gordon Eickhoff unter anderem über die Teilnahme des BIM-Cluster-NRW vom 15.-17. Februar 2022 mit einem eigenen Stand auf der digitalBAU 2022 in Köln. Inhaltlich sollen die Lebenszyklusphasen Bauen und Betreiben im kommenden Jahr noch stärker in den Fokus gestellt werden, eine Best-Practice Veranstaltung zu einem BIM-Projekt am Uniklinikum Köln und eine Veranstaltung mit der RWTH-Aachen sind in Planung.

    Vorstand entlastet und Rechnungsprüfer gewählt

    Schließlich erteilte die Mitgliederversammlung dem Vorstand für das Jahr 2020 die Entlastung und wählte Herrn Arnim Spengler als Vertreter des Cluster-Mitglieds BuildersMind GmbH zum Rechnungsprüfer.

  • buildingSMART-Webseminar: NRW-Pilotprojekt BIM-basierter Bauantrag

    Webseminar der buildingSMART-Regionalgruppe Rhein-Ruhr – in Kooperation mit dem BIM-Cluster NRW und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen – am 31. August 2021 um 17:00 Uhr

    Der Bauantrag für die neue Firmenzentrale der Louis Opländer Heizungs- und Klimatechnik GmbH im Quartier Phoenix West in Dortmund ist bundesweit der erste Bauantrag, der als BIM-Modell eingereicht, geprüft und genehmigt wurde. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diesen Prozess initiiert und eng begleitet.

    An dem Pilotprojekt waren das Architekturbüro Drahtler Architekten, die Baugenehmigungsbehörde der Stadt Dortmund, die Firma Louis Opländer (als Bauherr und TGA-Planer), der Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen an der Ruhr-Universität Bochum sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligt. Der Erfolg des Pilotprojektes könnte die Planungskultur in Deutschland bald nachhaltig verändern und einen zusätzlichen Schub für die BIM-Methodik bedeuten.

    Das Webseminar wird von der buildingSMART-Regionalgruppe Rhein-Ruhr organisiert. Alle Beteiligten sollen zu Wort kommen und die Voraussetzungen und das konkrete Vorgehen erläutern, diskutieren und gemeinsam mit unserem Publikum die Ergebnisse bewerten. Zudem geben sie einen Ausblick darauf, wie der BIM-basierte Bauantrag das Planen und Genehmigen – und letztlich das Bauen insgesamt – verändern wird.

    Wie immer bei Veranstaltungen von buildingSMART wird es viel Raum für Diskussion und fachlichen Austausch geben: Sowohl während der einzelnen Vorträge als auch bei der Abschlussdiskussion können sich die Teilnehmer über ein Chat-Tool beteiligen.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte nehmen Sie Ihre Registrierung über folgenden Seite vor. Die individuellen Zugangsdaten erhalten Sie unmittelbar nach der Registrierung per E-Mail:

    https://www.buildingsmart.de/termine/buildingsmart-webseminar-nrw-pilotprojekt-bim-basierter-bauantrag

  • Rückblick: Green BIM – Neues aus Wissenschaft und Forschung

    Am 26. Juli waren die Mitglieder des BIM-Cluster-NRW e.V. und interessierte Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie Lehre und Forschung eingeladen, sich einen Überblick über laufende Forschungsvorhaben zum Thema „Green BIM“ zu verschaffen.

    Eingeladen hatte das BIM-Cluster-NRW e.V., dessen Wissenschaftlicher Beirat mit der virtuellen Veranstaltung ein aktuelles und hochspannendes Thema beleuchtete.

    In drei Vorträgen wurde deutlich, welche zentrale Rolle das Building Information Modelling künftig für mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz und das Thema Kreislaufwirtschaft in der Wertschöpfungskette Bau spielen kann.

    Sebastian Theissen und Jannick Hoeper von der TH Köln zeigten Wege auf, wie die bislang geringe Bedeutung von Risikostoffen im Planungsprozess durch eine kombinierte Gebäudeökobilanz und Risikostoffbetrachtung und deren Integration und Anwendung in BIM-basierten digitalen Assistenten einen höheren Stellenwert erhalten können.

    Dirk Klöpper von der FH Münster referierte über die Bedeutung der Entwurfsphase im digitalen Planungsprozess für ressourceneffiziente Gebäude. So könnten künftig wirtschaftliche Potenziale aufgezeigt und Entscheidungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft positiv beeinflusst werden, indem passende BIM-Bewertungstools schon in der Entwurfsphase zum Einsatz kommen.

    Welche zentrale Rolle Bauausführende für die digitale automatisierte Bauwerksdokumentation und die Bauproduktrückverfolgbarkeit haben und wie BIM-basierte Lösungen dabei zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft am Bau beitragen können, konnten Dr. Anica Meins-Becker und Agnes Kelm von der Bergischen Universität Wuppertal zeigen. Durch die Verknüpfung vorliegender Informationen zu Baumaterialien und Bauprodukten mit BIM-Modellen könne deren sehr gute Rückverfolgbarkeit für eine möglichst vollständige Rezyklierung erreicht werden.

    Martin Müller, Stv. Vorsitzender des BIM-Cluster-NRW brachte abschließend die intensive Diskussion von Teilnehmern und Referenten auf den Punkt: die Veranstaltung könne als wichtiger Auftakt für einen weiteren intensiven Austausch zum Green BIM gesehen werden, der unbedingt auch unter dem Dach des BIM-Cluster-NRW geführt werden sollte, das als Plattform von privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen, Auftraggebern und planenden und ausführenden Berufen sowie Wissenschaft und Forschung dafür ein gutes Netzwerk bietet.

  • BIM und Innovation in NRW: 3D-Betondruck und BIM

    Über 100 Teilnehmer und Gäste des BIM-Cluster-NRW e.V. informierten sich am 12. April 2021 über das deutschlandweit ersten Wohnhaus, das mit BIM geplant und im 3D-Betondruckverfahren in Beckum realisiert wurde.

    Architekt Waldemar Korte von Mense-Korte ingenieure+architekten und Dr. Thomas Wilk vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) stellten das Vorhaben vor und diskutierten im Rahmen der virtuellen Veranstaltung über die Umsetzung dieses innovativen und vom MHKBG geförderten Projekts.

    Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

  • Informationsveranstaltung mit Dr. Thomas Wilk (MHKBG)

    Zu einer Informationsveranstaltung des BIM-Cluster-NRW e.V. begrüßten die fast 100 virtuell zugeschalteten Teilnehmer am 5. November 2020 Dr. Thomas Wilk aus dem NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG). Der Abteilungsleiter Bauen informierte über den Stand der BIM- Einführung in Nordrhein-Westfalen und über die Aktivitäten seines Hauses. Der Gründungsvorstand des BIM-Cluster-NRW berichtete über die Arbeit des Clusters, im Nachgang zu der Veranstaltung wurden vier weitere Mitglieder in den erweiterten Vorstand gewählt.

    Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

  • Übersicht Aus-, Fort- und Weiterbildungsaktivitäten

    Das BIM-Cluster-NRW e.V. sammelt Initiativen und Aktivitäten der Mitglieder im Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung zum Themengebiet Building Information Modeling (BIM) in NRW. Ergänzungen können Sie als Mitglied gerne an info@localhost senden, diese werden laufend ergänzt.